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Gaeumannomyces graminis (Sacc.) v. Arx et Olivier (Syn. Ophiobulus graminis Sacc.), Diaporthales, Ascomycetes (NFF: Phialophora sp.).
Weitverbreitete Fruchtfolgekrankheit mit Ertragsausfällen von mehr als 30%.
| Schadbild: Nesterweise Pflanzen mit schwarzen, kurzen Wurzeln und schwarzer Halmbasis. Bestockung und Wachstum der Pflanzen sind reduziert. Ab Blüte bilden sich taube, weisse Ähren (Weissährigkeit), die von Schwärzepilzen besiedelt werden. |
Schwarzbeinigkeit |
13.7.2 BiologieDer Pilz überdauert auf Quecke oder im Boden saprophytisch auf befallenen Pflanzenrückständen. Von dort breitet er sich mit dunklen Laufhyphen rasch aus, bildet bei den Wurzelhaaren Infektionshyphen und dringt in die Rhizodermis ein. |
Fig. 11: Gäumannomyces graminis: Perithecium, Asci, Ascosporen und die Nebenfruchtform Phialophorea (aus von Arx, 1981) |
Geregelte Fruchtfolge mit 1 bis 3 Jahren Unterbruch zwischen
anfälligen Getreidearten. Bekämpfung von Gräsern (vor allem Quecke) als
Wirtspflanzen. Fungizideinsatz nicht möglich.
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