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17. Maiskrankheiten 

Auf rund 20 % (= 60'000 ha, Stand 1985) der offenen Ackerfläche der Schweiz wird Mais angebaut, ein Drittel davon als Körnermais und rund zwei Drittel als Silomais. Mais stellt in der Fruchtfolge eine dankbare Abwechslung dar. Als Monokultur angebaut, können jedoch erhebliche Probleme auftreten: Bodenverdichtungen, Erosion, Nitratauswaschung und Resistenzen bei Unkräutern (Atrazin). Aus phytopathologischer Sicht sind vor allem Stengel- und Kolbenfäulen als ernstzunehmende Probleme zu nennen.

Ferner ist zu erwähnen, dass bei Mais relativ häufig Nährstoffmangelsymptom auftreten können. So finden sich bei jungen Maispflanzen oft Symptome von Phosphormangel (rötliche Verfärbung der Blätter von der Spitze oder den Rändern her), wenn nach einer Kälteperiode oder nach Trockenheit die P-Aufnahme gehemmt ist und mit einsetzender wärmere Witterung ein Wachstumsschub folgt. Auch Magnesium-Mangelsymptome können gelegentlich auftreten, besonders wenn die Magnesiumversorgung infolge tiefen Boden-pHs schlecht ist.

Nachfolgend sind Maiskrankheiten aufgeführt, die in unseren Breitengraden auftreten. Im Ursprungsgebiet des Mais jedoch, sowie in tropischen und subtropischen Anbaugebieten sind noch sehr viele weitere Krankheiten verbreitet. So kennt man neun verschiedene falsche Mehltaupilze, drei verschiedene Rostpilze, eine grosse Anzahl Blattkrankheiten, Virosen und Bakteriosen, die bei Mais auftreten können.

Wichtige Krankheiten

 1.  Wurzel-, Stengel- und Kolbenfäule
 2.  Keimlingskrankheiten
 3.  Maisbeulenbrand
 4.  Blattfleckenkrankheiten
 5.  Maisrost
 6.  Hexenbesen bei Mais
 7.  Rauhverzwergung bei Mais
 8.  Bakterielle Blattflecken und Welken
 9.  Bakterielle Stengelfäulen

Literatur

10.  Literatur

 

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© 2013 ETH Zurich | Imprint | Disclaimer | 14 April 2011
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