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In der Schweiz werden auf 19000 ha (1987) Kartoffeln angebaut. Die Zahl der Produzenten nimmt ab, die Kartoffelfläche pro Produzent zu. Der hohe Fruchtfolgeanteil führt in gewissen Regionen zu verstärkten phytosanitarischen Problemen. Ein gewichtiger Teil der Pflanzenschutzmassnahmen im Kartoffelbau ist präventiver Art. Dank rigorosen Kontrollen im Bestand und bei der Annahme sowie Tests auf Virusverseuchung im Labor und Nachbau steht dem Produzenten gesundes (zertifiziertes) Saatgut zur Verfügung. Im Hinblick auf den "Integrierten Pflanzenschutz" wäre ein vermehrter Anbau von v.a. gegenüber der Kraut- und Knollenfäule resistenteren Sorten erwünscht, z.B. Desirée, Charlotte, Granola. Ihr Anteil an der Gesamtfläche beträgt heute 25% (Desirée allein 12%). Im Vergleich dazu die wohl phytomedizinisch fragwürdigste Sorte Bintje mit 30%.
1. Kraut- und Knollenfäule
2. Rhizoctonia-Krankheit, Kartoffelpocken
3. Blattrollvirus
4. Mosaikvirus Y
5. Mosaikvirus X
6. Schwarzbeinigkeit, Bakterielle Welke, Knollennassfäule
7. Dürrfleckenkrankheit, Knollentrockenfäule
8. Fusarium-Welke, Knollentrockenfäule
9. Colletotrichum-Welke
10. Verticillium-Welke
11. Grauschimmel
12. Gewöhnlicher Schorf
13. Pulverschorf
14. Silberschorf
15. Kartoffelkrebs
16. Bakterielle Ringfäule
17. Phoma-Knollentrockenfäule (siehe Kapitel Lagerkrankheiten)
18. Literatur
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